Montagsgrübeleien … am 20.4.15

Wenn ich so darüber nachdenke, worüber ich heute für euch grübeln kann, dann fallen mir doch glatt zwei Sachen ein.

Das fängt damit an, das ich heute zum ersten Mal gehört habe, dass Amazon eine/n Autoren/in angeschrieben hat, das Buch wäre gemeldet worden. So weit, so nicht gut, denn die Meldung ist allen Ernstes aufgrund von zwei falsch geschriebenen Wörtern erfolgt. Das muss man sich mal genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Da melden Leser, die oft sogar „Rezessionen“ schreiben, ein Buch wegen solcher Kleinigkeiten. Haben die wirklich nur Langeweile, dann könnten sie doch stattdessen auch spielen gehen … auf der Autobahn zum Beispiel, da haben sie dann zumindest Nervenkitzel.

Wenn es danach ginge, ob Bücher Fehler haben – es gibt ziemlich sicher kein Buch ohne einen Fehler, ob Verlag oder Indie. Und vor allem müsste Amazon dann eigentlich eine ganze Menge Bücher stilllegen, denn manche wimmeln nun geradezu vor Fehlern, und damit meine ich wirklich fast völlige Unlesbarkeit aufgrund mangelnder Interpunktion und Grammatik.

Ich bin sicher auch recht pingelig, aber so etwas zu melden, käme mir nie in den Sinn. Eher melde ich eine Rezension, in der verraten wird, wer der Mörder ist oder sie schon das ganze Buch in Kurzform wiedergibt. Aber wegen eines falschen Wortes? Zumal heutzutage ohnehin kaum noch jemand ganz sicher ist, wie etwas wirklich geschrieben oder ob ein Komma gesetzt werden muss. Lektoren und Korrektoren mal ausgenommen und selbst die sind Menschen, die durchaus auch mal einen Fehler machen können.

Aber das ist heute nicht die einzige Grübelei. Da stolpere ich beim Scrollen über einen Artikel auf Instagram. Darin wird bestätigt, dass auch dort jetzt schärfere Regeln gelten, was das Posten von Bildern mit einer gewissen Freizügigkeit angeht. Da dürfen jetzt nackte Tatsachen nicht mehr gepostet werden, es sei denn, es ist Kunst. Und stillende Mütter oder Mastektomien dürfen auch gezeigt werden, weibliche Brustwarzen sonst aber natürlich nicht. Vor allem keine blanken Pobacken. Was bitte schön ist an einem nackten Hintern, egal ob weiblich oder männlich, nun schlimm, solange er nicht gespreizt zu sexuellen Handlungen einlädt? Da merkt man wieder, dass Instagram zu Facebook gehört.

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Was ist Erfolg?

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Weil es gerade in einem Thread darum ging, wie man Erfolg definiert, dazu ein Statement, das allerdings nur für mich gilt, andere sehen das sicher anders und das ist auch gut so.
Wenn ich Autor bin, ist Erfolg …
… wenn mir jemand eine Rezension schreibt, in der er auf mein Buch eingeht und mir sagt, was ihm gefallen hat, aber auch was nicht. Dann hat er es wirklich gelesen und sich damit auch auseinandergesetzt.
… wenn mir jemand, den ich kenne, sagt: „Ich finde es klasse, was du machst.“
… wenn jemand, den man kennt und der ein Buch von mir gelesen hat, mir dafür ein Lob ausspricht.
… wenn Menschen mich auf einer Messe ansprechen, weil sie mich erkennen, woran auch immer.
… wenn Menschen sich über eine Widmung freuen, wenn sie ein Buch von mir erworben haben.
… wenn ich schreiben kann, was ich möchte und nicht das, was gerade angesagt ist. Dann schwimme ich zwar nicht im Mainstream, aber ich bleibe ich. Natürlich kann man auch schreiben, was die Masse will, aber nur in begrenztem Rahmen. Was einem nicht liegt, das wird meist auch nichts Tolles.
… wenn Leute schon bei der Ankündigung des nächsten Buches sagen, dass sie schon gespannt darauf warten.
… wenn ICH stolz auf meine Leistung sein kann und es auch bin, egal ob andere das nun gut finden oder nicht.
Jetzt zucken sicher wieder einige zusammen, aber … schreiben ist nicht allein nur das Geldverdienen, es ist das Brennen. Schreiben bemisst sich nicht nur in Verkäufen und Rankings, sondern auch in Wohlgefühl und Stolz.
Natürlich möchte auch ich Geld verdienen mit meinen Büchern, aber so etwas dauert nun mal eine gewisse Zeit. Früher sagte man, eine Selbstständigkeit rechnet sich nach sieben Jahren, dann hat man es geschafft.
Wenn ich nun auf meine Autorenseite sehe und feststelle, dass ich seit zwei Jahren veröffentliche, dann habe ich noch fünf Jahre Zeit. Das sollte zu machen sein, dann passt das auch gut zusammen, was mir ein Freund immer prophezeit. Danke dafür.

Von daher … ich bin stolz auf meine Bücher, auf das, was ich schreibe und auf mich … das ist mein persönlicher Erfolg, auch wenn man den nicht in Euro und Cent umrechnen kann.

Es ist da!!!

 

FiverRocks_134 (2)

***** NEUERSCHEINUNG *****
Es ist vollbracht … das neue Buch ist daaa!

Name: Sophia – dem Abgrund so nah
Hersteller: Valerie le Fiery
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2014
Zusammenstellung: Romanverlag
Ausstattung: E-Book und Taschenbuch
Taschenbuch: 202 Seiten
Zusatzausstattung: Kindle Unlimited
Preis: zurzeit gilt für das E-Book noch der Sonderpreis von
99 Cent, das Taschenbuch ist für 9,99 € zu bekommen