Nummer 100!!!

Der einhundertste Beitrag … was schreibt man da?

In diesem Fall ganz klar … was zu Ostern.

Bloß was? Wer mich kennt, der weiß, dass ich mit diesen ganzen Festen ein wenig auf Kriegsfuß stehe.

Hmmm,  ein Gedicht?

Okay … könnt ihr haben …

 

Der gestresste Osterhase

Mümmelnd sitzt der Osterhase
Gut geschützt im hohen Grase
Versteckt hat er die ganze Nacht
Das, was Kindern Freude macht

Schokohasen und auch Eier
Jedes Jahr die gleiche Leier
Er ist müd, die anderen feiern
Kinder suchen nach den Eiern

Naschen, bis sie Schmerzen haben
Die Eltern sich am Essen laben
Kaffee, Kuchen und auch Torten
Es wird geschmatzt an allen Orten

Ein Absacker muss auch noch sein
Oder zwei, schenk noch mal ein
Genau wie immer, keine Frage
Ich wünsch euch frohe Ostertage

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© Valerie le Fiery 2014

Allen Freunden und Followern ein schönes Osterfest … und fröhliche Eiersuche 😉

 

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Jugend-, Fitness und Schlankheitswahn

Wie immer am Jahresanfang wird uns weisgemacht, dass wir doch gefälligst gute Vorsätze gehabt haben müssen.

Haben wir wirklich? Muss man das?

Ich für meinen Teil muss gestehen:

  1. Ich werde sicher auch weiter keine dieser teuren „Ich-kille-jedes-Fältchen“-Cremes kaufen. Ich stehe zu meinem Alter, habe ein paar Lachfältchen, auf die ich stolz bin, und gedenke auch nicht, mich irgendwann einer plastischen Operation zu unterziehen. Außer ich hätte einen Unfall oder etwas Vergleichbares, aber nicht, um krampfhaft jung zu wirken.
  2. Nein … ich renne in kein Fitnessstudio oder quäle mich joggend bei diesen Temperaturen durch die Natur. Ich bin ein Couchpotatoe und es verschafft mir keine besondere Befriedigung, mich völlig auszupowern, um danach völlig durchgeschwitzt zu sein und daraufhin duschen zu müssen. Nicht, dass ich das nicht gerne täte, das Duschen meine ich. Aber es ist weder besonders gut für Haut und Haar, wenn man es zu oft macht – und mehr als zwei- oder dreimal pro Tag ist zu oft –, noch ist es gut für die Umwelt. Das heißt nicht, dass ich eine unbewegliche Matrone bin, denn ich kann auch heute noch aus dem Stand mit den Fingerspitzen den Boden berühren. Mit durchgestreckten Beinen und ohne Training. Natürlich sitze ich viel, schon allein beim Schreiben, aber ich gehe auch gerne zu Fuß und fahre nicht mit dem Auto zum Brötchenholen. Allerdings hasse ich Fahrräder und Temperaturen unter zwanzig Grad plus.
  3. Schlank bin ich, wenngleich ich wie wohl fast jeder im Moment sicher ein paar Weihnachtspfunde zu viel habe. Aber das sollte sich wie immer durch F-d-H regeln lassen. Ich kann schon den Aufschrei hören, man soll keine Diät machen, sondern seine Ernährung umstellen. Stimmt, aber das macht mir keinen Spaß. Ich kann mir nicht einreden, dass Wasser besser schmeckt als Cola (light wohlgemerkt). Wasser ist zum Waschen da. Karotten ersetzen keine Schokolade, es sei denn sie sind aus Schokolade. Vollkornbrot schmeckt nicht zum Frühstück und Salat nicht im Winter. Kochen macht keinen Spaß, sondern Arbeit und Dreck – und es kostet Geld und Zeit. 

Was bleibt zu ergänzen?

Ich bleibe wie ich bin – eine Fahrradhasserin mit Lachfältchen und ein paar überflüssigen Weihnachtspfündchen. Dafür aber nasche ich ohne schlechtes Gewissen, wenn mir danach ist, solange mir kein Arzt das verbietet, weil es sonst meine Gesundheit bedrohen würde. Denn ich will auch Freude am Leben haben, der Frust kommt sicher noch früh genug – wenn ich mal alt bin *ggg*.