Queer as Folk … der Pulsschlag, der nie aufhört

#QueerasFolk #BrianundJustin #Fanfiktion
#GayLoveStory

Jetzt ist es passiert … unsere „Staffel 6“ von „Queer as Folk“ ist komplett.
Wer also lesen mag … Brian, Justin, Emmett, Debbie, Michael, Ben, Hunter, Melanie, Lindsay, Ted und Blake warten darauf, dass sie euch auch in den letzten beiden Episoden unterhalten dürfen …

Und damit sind wir dann komplett … Staffel 6 ist an dieser Stelle abgeschlossen 😉

https://www.fanfiktion.de/s/5958f7b40007c0a22dd6df10/1/Queer-as-Folk-der-Pulsschlag-der-nie-aufhoert

P.S.:
Da man ja immer warnen soll … es wird auch etwas zuckrig und romantisch … aber manchmal muss das auch sein, oder?

Und zur Einstimmung

 

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Queer as Folk … unsere Staffel sechs :-)

Es ist vollbracht … die ersten vier Episoden unserer ( Franks und meiner ) sechsten Staffel der Serie #QueerasFolk sind auf fanfiction.de veröffentlicht und frei zu lesen. Nicht nur wir, sondern auch Brian, Justin, Emmett, Debbie, Michael, Ben, Hunter, Melanie, Lindsay, Ted und Blake freuen sich auf euch. Viel Spaß beim Lesen. Kapitel fünf und sechs folgen in den nächsten Wochen … es bleibt also spannend in Pittsburgh.

Alle Bildrechte liegen bei Showtime Networks http://www.sho.com/queer-as-folk

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Alle Bildrechte liegen bei Showtime Networks http://www.sho.com/queer-as-folk

Mal etwas Neues … eine Rezension … aber nicht zu einem Buch … sondern zu „Queer as Folk“ … die komplette Serie

Kann man sich in eine Serie verlieben? Ja, man kann. Egal, wie jung oder alt man ist.

So geschehen im Jahre 2017 und die Serie heißt „Queer as Folk“, in meinen Augen die schönste und vor allem interessanteste Liebesgeschichte, die ich jemals sehen durfte. Schade, dass sie mir vorher entgangen ist.

Schauen wir uns deshalb diese Serie doch mal ein wenig genauer an. Worum geht es, außer der Liebe zwischen zwei ganz bestimmten Männern?

Das ist gar nicht so ganz einfach zu erklären. Im Vordergrund stehen natürlich die beiden Hauptakteure Brian und Justin. Dazu kommen ihre Freunde, als da wären Michael, Ted und Emmet, die beiden Frauen Lindsay und Melanie, die ein Paar sind, und last but not least Debbie, Michaels Mutter, eine wunderbare Person – etwas zu laut, ein wenig zu schrill, manchmal etwas zu direkt und doch genau der Typ Mensch, den man sofort liebgewinnt und sich als eigene Mutter wünscht.

Es gibt etliche weitere Darsteller, doch das würde hier den Rahmen sprengen. Kehren wir also zurück zum Thema.

Was macht die Serie zu etwas derartig Besonderem? Nur weil es Sexszenen gibt (und davon gibt es wirklich eine Menge, von heiß und heftig bis hin zu zärtlich und sinnlich-erotisch), wobei es den Machern gelungen ist, nicht ein einziges Mal zu viel zu zeigen? Sicher ein Grund, aber nicht der einzige. Es gibt genau die richtige Menge an Haut und Ausdruck, um das Kopfkino in Schwung zu bringen. Nackte Hinterteile gibt es ziemliche viele zu sehen, aber alle sind perfekt. Ja, es gibt auch andere Einblicke, aber nie aufdringlich, sondern einfach normal und natürlich. Das betrifft auch die beiden weiblichen Hauptdarsteller, die ebenfalls manchmal Haut zeigen (dürfen).

Definitiv haben die Schauspieler, vor allem die Darsteller Gale Harold und Randy Harrison (Brian und Justin) etwas geschafft, das mir bislang in kaum einem Film so deutlich aufgefallen ist – sie lassen einen die Gefühle, die sie mimisch ausdrücken, so hautnah spüren, dass man meinen könnte, sie wären alle wirklich das, was sie in ihrer Rolle darstellen, nämlich total verliebt oder zumindest geil, und das, ohne dass irgendetwas primitiv wirkt.

Ich gestehe, ich bin regelrecht fasziniert, welche Leidenschaft man auf die Leinwand, respektive digitale Medien bringen kann. Wenn ich tiefe Blicke sehe, Gesichtsausdrücke beobachte oder auch die Körpersprache genauer betrachte, ziehe ich meinen Hut ganz besonders vor den beiden oben genannten Schauspielern, die in ihren Debuts das geschafft haben, was sonst eher Superstars vorbehalten war, nämlich den Zuschauer zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen. Selten habe ich solche überzeugenden Emotionen derart fesselnd gesehen, vor allem nicht in einer Serie.

Und doch – es steckt so viel mehr in QAF, wie die Fans es liebevoll nennen. Es scheint so aus dem Leben gegriffen zu sein, wobei es definitiv oft zu übertrieben ist, auch manchmal ziemlich schräg – oder es kleinere Logikfehler gibt, die man aber irgendwie ignoriert, weil es einfach nicht wichtig ist. Es geht nicht nur um Liebe und Sex, sondern vor allem um Freundschaft, um diese Art Freundschaft, bei der man sich auch aufs Heftigste streiten kann, sich niemals wiedersehen will, aus dem Weg geht und mit Schimpfwörtern bedenkt, aber sobald einer in Not ist oder mitten in der Nacht um Hilfe bittet, sind die Freunde da. Einfach so. Man kann sich hassen oder sogar völlig Scheiße finden, aber man lässt sich nicht im Stich. Jeder steht für den anderen ein, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, es ist eine Clique, die wie eine Festung wirkt.

Die Serie dreht sich allerdings auch um den Umgang mit Menschen. Vor allem Homophobie ist in der Serie des Öfteren präsent und kostet einen der Darsteller beinahe sein Serienleben, aber sie beleuchtet auch den Kampf, diesen alltäglichen Kleinkrieg in einer Welt, in der die „Heteros“ denken, nur sie wären normal, ohne zu merken, dass es kein normal geben kann, dass Liebe ihre eigenen Gesetze hat, dass man einen Menschen oder eine Seele liebt oder einen Charakter, aber definitiv nicht aufgrund eines Geschlechtsteils, sondern wegen allem anderen, was eben diese Person ausmacht.

Natürlich werden so ziemlich alle Klischees bedient. Ob Promiskuität oder ständiges „Auf-die-Piste-gehen“, der angebliche Unwillen, sich fest zu binden, weil das ja „hetero“ ist. Safer Sex ist ein weiteres Thema, aber auch HIV, AIDS und Drogen sind vertreten, inklusive der dazu passenden Lösungsvorschläge, ebenso Mord und Krebs, Heirat im benachbarten Ausland (damals war die Ehe in den Staaten noch nicht für jedermann offen), Beziehungen und „Nichtbeziehungen“ der verschiedensten Art, Trennungen, Tod, Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare, bis hin zu der Liebe, die niemals aufgibt, auch wenn es bis zum Glück ein langer Weg ist, ein verdammt langer.

Brian Kinney, knapp dreißig, ist ein Macho, wie er im Buche steht. Ein Brian Kinney liebt niemanden, nicht einmal sich selbst, er f***t bloß. Feste Bindungen sind für ihn tabu. Sex braucht er täglich und er nimmt ihn sich, wo er ihn bekommen kann, meist in Clubs, Darkrooms und Saunen. Und eben diesem Hedonisten mit einem definitiv perfekten Körper begegnet der erst siebzehnjährige Justin Taylor. Dieser verliebt sich Hals über Kopf in den Mann, der ihn manchmal behandelt wie ein Stück Scheiße. Er lässt sich nicht abschütteln und kommt immer wieder bei ihm an, um ihn für sich zu gewinnen.

Was genau er alles macht und ob es von Erfolg gekrönt ist, möchte ich hier nicht weiter ausführen. Es könnte immerhin sein, dass ich den einen oder anderen neugierig gemacht habe und ich will schließlich niemandem den Spaß verderben.

Wer sich partout spoilern lassen will, die gängigen Suchmaschinen spucken genug Treffer aus, von kurzen Clips über Wikipedia bis hin zu Fanseiten. Allen anderen kann ich nur empfehlen, schaut euch diese Serie an, erhältlich ist sie natürlich bei den üblichen Verdächtigen, aber auch auf dem Gebrauchtmarkt findet man sehr gut erhaltene Staffeln zum günstigen Preis. Aber Vorsicht: Diese Serie macht süchtig, man zahlt mit viereckigen Augen für eine Leidenschaft, wie ich sie besser dargestellt noch nicht gesehen habe, auch nicht im Heterobereich.

Ich werde die Folgen wohl noch öfter anschauen und wie immer kleine Sachen entdecken, die ich vorher übersehen habe. Ich, die ich selten fernsehe, oute mich als neuer, aber nicht weniger überzeugter Fan von Brian und Justin, dem Traumpaar, dass mit seinem Tanz am Ende der ersten Staffel wohl alle Herzen gebrochen hat, nämlich die der Fans.

Eine Anmerkung am Schluss, weil es anscheinend viele Fans gibt, die sich eine weitere Staffel der Serie wünschen (oder sogar noch mehr):

Als Fan muss ich sagen … klar, immer her damit (auch wenn es natürlich nie geschehen wird, immerhin sind auch die Schauspieler mittlerweile lockere zwölf Jahre älter geworden), aber … als Autorin, die ich ja nun mal ebenfalls bin, weiß ich, dass jede Geschichte irgendwann zu Ende erzählt ist. Sicher könnte man noch mehr Staffeln kreieren, noch mehr Verwicklungen ins Drehbuch schreiben, aber dann käme wohl sehr schnell der Punkt, an dem sich alles bloß noch wiederholt. Nein, es ist gut, dass es nach der fünften Staffel vorbei ist, meiner Meinung nach hätte man die letzte Staffel sogar früher beenden können (Leute, die die Serie kennen, werden wissen, welche Stelle ich meine). Was jedoch nett wäre: Bei Büchern schreibt man, wenn man erzählen will, wie es weitergegangen ist, einen Epilog, in diesem Fall würde sich ein Film in Spielfilmlänge geradezu anbieten, Brian und Justin, aber auch alle anderen, noch einmal ein Stück zu begleiten. Der könnte eben auch zwölf Jahre später spielen und zeigen, was aus jedem einzelnen geworden ist.

Zusammenfassend kann ich lediglich feststellen … Queer as Folk macht süchtig, aber was soll’s … Die Nebenwirkungen sind erträglich und die Serie ist einfach nur genial. Volle Punktzahl und absolute Kaufempfehlung.

https://www.amazon.de/Queer-Folk-komplette-Serie-Bonusdisc/dp/B00GGL79VK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1496479743&sr=8-1&keywords=queer+as+folk