Nachlese Leipziger Buchmesse

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Was für ein Wochenende. Ihr wisst schon … die LBM15 – wie man so schön neudeutsch sagt.

Aber es war toll, wenn auch der Start etwas chaotisch war und nicht alles ganz reibungslos ablief, obwohl wir doch gar nicht mehr Freitag, den 13. hatten.

Schon am Samstagmorgen kamen wir etwas verspätet los, es folgte eine Umleitung, die nicht eingeplant war, was zwar nicht so schlimm war, leider trotzdem etwas Zeit kostete. Getoppt wurde das Ganze dann von einem leicht vertrottelten Rezeptionisten im Hotel, der mir (trotz vortäglichen Anrufs) dann erst mal sechs Zimmer geben wollte statt der bestellten vier, dafür aber nicht in der Lage war, fünf Mal Frühstück zu buchen und somit zunächst nur vier auf der Rechnung standen. Ich glaube, er ahnte gar nicht, wie knapp er an einem gewaltigen Ärger vorbeischrammte, wie ich nach einem Seitenblick auf meine Begleiter feststellen konnte.

Endlich saßen wir wieder im Auto, das uns nun endlich nach Leipzig bringen sollte. Es trennten uns nur mehr gute zehn Kilometer vom Ort unseres Begehrens, als wir von unserem Autorenkollegen, der uns bereits (hoffentlich sehnsüchtig) erwartete, schon informiert wurden, dass es einen großen Unfall auf der Autobahn gegeben hatte und eben die Abfahrt zur Messe gesperrt worden war. Es stimmte und wir standen mittendrin, brauchten für eben diese letzten Kilometer dann so ca. eineinhalb Stunden. Schnell den Kollegen eingesammelt und dann noch einmal geduldig angestellt, um den Wagen parken zu dürfen.

Just in dem Moment, als wir den Wagen endlich verlassen konnten – etliche Meter Fußmarsch zu den Messehallen lagen vor uns – begann es, leicht zu nieseln. Kein Problem könnte man meinen, wenn – ja wenn man nicht eine oben offene Kiste mit Büchern bei sich gehabt hätte.

Endlich, endlich, um Viertel nach zwölf hatten wir unser Ziel erreicht – den Stand unser Freundin und Autorenkollegin Lisa Skydla. Nach einer ausgiebigen Begrüßung – wir wurden unter anderem von Kat Hönow nebst Tochter, Jens Dräger und Lena Paul sowie von Beata Koch in Begleitung ihrer Freundin Gabi erwartet, auch Medusa Mabuse hatte sich schon eingefunden – durften wir unsere mitgebrachten Bücher in eines der Regale räumen. Dazu unsere Lesezeichen, Flyer und Visitenkarten auf dem Tisch verteilen. Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn man seine Werke auf einer Messe im Regal stehen sieht.

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Auch Sandy Seeber und das Presseteam von BuchFans.com standen bereit, wir wurden kurzerhand in leuchtendorange T-Shirts gesteckt und es wurden ein paar Fotos geschossen. Sandy und das Presseteam mussten schon bald weiter und auch uns – Frank Böhm, Vincent Schlecht, meine Wenigkeit und der inzwischen eingetroffene Dirk Harms (den meisten besser bekannt als Woandersmitesser) zog es gegen vierzehn Uhr in eine andere Halle. Die BookRixer sollten sich dort treffen. Und es kamen wirklich welche. Ich habe Astrid Rose kennengelernt und Monika Schoppenhorst, Tina Filsak und Uta Maria. Namen, die man bis zu dem Zeitpunkt immer nur als Nickname oder Avatar kannte.

Medusa musste leider bald die Heimreise antreten und auch wir strebten wieder dem Stand von Lisa entgegen, denn wir wollten auf jeden Fall dabei sein, wenn ihre erste Buchmessenlesung stattfinden sollte. Die hat sie dann grandios gemeistert. Eine flotte Anmoderation von Frank Böhm, dann folgte eine kleine, aber feine Lesung, so wie es sein soll. Wenn die Zuhörer nachher zum Autor kommen, hat er etwas richtig gemacht.

So ging der erste Messetag zu Ende, gekrönt haben wir ihn mit einem leckeren Essen in Halle im Cafe und Pension Nexus. Ein echter Geheimtipp, den wir aber gern verbreiten, denn sowohl das Ambiente als auch das Essen haben uns sehr angesprochen.

Schließlich ging es zurück ins Hotel und mit einem Grinsen im Gesicht und müden Füßen fielen wir wohl alle schnell ins Bett.

Am nächsten Morgen – die fehlenden Frühstücke nachgebucht und von dem muffigen Rezeptionisten ausgesprochen höflich bedient – machten wir uns rechtzeitig auf den Weg. Das war auch gut, denn so mussten wir nicht ganz so endlos laufen, es war mittlerweile doch wieder empfindlich kalt geworden. Übrigens war ich ja mit wirklich schrägen Vögeln unterwegs. Als wir den Parkplatz befahren hatten und die Wächterin desselben den obligatorischen Obulus von sechs Euro einforderte, bekam sie das Geld gereicht mit der Bitte: „Drei Kaffee, bitte.“ Männer eben.

Das erste, was uns in der Halle, die wir betraten, auffiel, war der Stand eines großen Dienstleisters, an dem Lesungen abgehalten wurden, und so kam es, dass wir ebenfalls lauschten. Danach grasten wir die Halle ab, denn in dieser sollten sich einige Stände befinden, die wir ohnehin noch hatten besuchen wollen. Zuerst steuerten wir den Stand des Lektorats Schmidt an, lernten Sandra und Petra Schmidt sowie Henry-Sebastian Damaschke kennen. Nächste Station war dann der Stand der Kuschelgang/Main Verlag. Dort trafen wir Chris P. Rolls, Ashan Delon und Karolina Peli.

Nach einem kleinen Zwischenstopp bei „Wir machen Druck“ – die übrigens unsere Flyer und Visitenkarten wirklich schnell, gut und günstig geliefert hatten und sich über die Rückmeldung freuten – ging es noch zum Stand von Story Lorry, wo wir ebenfalls lieb begrüßt wurden.

Als wir an den Stand von Lisa kamen, wartete auch bereits das Geburtstagskind des Tages auf uns – Beata. Natürlich wurde auch angestoßen und wie schon am Vortag fleißig geknuddelt, viel gelacht und nach Herzenslust geblödelt. Und dann war es so weit. Unser Meet and Greet. Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn man Rede und Antwort steht, Bücher verkauft und diese dann auch signieren darf. So etwas vergisst man nicht so schnell.

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Als auch dieses erledigt war, schnappten wir drei – Frank, Vincent und ich – uns Lisa und drehten einmal eine Runde durch die sich langsam leerenden Hallen, auch die ersten Aussteller hatten bereits abgebaut.

Unter viel Geknuddel und mit tausend Bussis verabschiedeten wir uns schließlich von allen und stellten wieder einmal fest:
Schade, dass es vorbei ist, auch wenn die Füße brennen und man hundemüde ist. Aber – nach der Messe ist vor der Messe.

Bye bye Leipzig, hello Frankfurt 2015.

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Nachtrag:
Einziger kleiner Kritikpunkt – es gab kein vernünftiges Netz. Und damit meine ich nicht allein das WLAN, sondern auch die Handynetze funktionierten fast gar nicht, was bei Verabredungen, die man per Handy treffen wollte, nicht wirklich prickelnd war.

Zweiter Nachtrag:

Ich habe gehört, dass am Samstagnachmittag sogar die Zufahrt zur Messe gesperrt worden sein soll – wegen Überfüllung geschlossen. Das erklärt die Menschenmassen in den Hallen.

Dritter Nachtrag:

Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte laut hier rufen. Das kann schon mal vorkommen … nach solchen langen Tagen … in meinem Alter *ggg*

Copyright Bilder: Ilona Noss, Lena Paul, Kat Hönow, Vincent Schlecht und Valerie le Fiery

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Die Leipziger Buchmesse wirft ihre Schatten voraus

Samstag ist es endlich so weit, ich fahre in netter Begleitung zur Buchmesse nach Leipzig. Viele liebe Kollegen sind ja schon, andere werden dann zusätzlich am Wochenende erwartet. Ich habe das große Glück, dass ich einige meiner Bücher sowie das gemeinsame Buch mit Frank Böhm dort am Stand meiner Freundin und Autorenkollegin Lisa Skydla ausstellen darf. Zusätzlich findet am Sonntag um 14.00 an eben jenem Stand ein Meet and Greet statt, aber das wisst ihr ja schon oder?

Wenn nicht, dann scrollt ein kleines bisschen, irgendwo steht das hier *zwinker*

Und nun ruhe ich mich noch ein bisschen aus, morgen noch arbeiten, packen und sehr früh ins Bett, denn übermorgen geht es schon um kurz vor sechs los. Also bis denne und ich hoffe, wir sehen uns da irgendwo. Bin wieder einfach zu erkennen, habe meine „Rosi-Handtasche“ dabei.

Meet and Greet auf der Leipziger Buchmesse

Seid ihr neugierig?

Wollt ihr ein paar Autoren kennenlernen?

Gleich vier auf einen Schlag?

Dann kommt doch am 15.3.15 zum Meet and Greet auf der Leipziger Buchmesse

Halle 3 Stand F 404 von 14.00 bis 15.00

Hier gibt es das noch einmal zum Nachlesen

https://www.facebook.com/events/420744051427138