Bye, bye 2014, hello 2015!

Das Jahr 2014 ist fast vorüber und somit wird es Zeit für den obligatorischen Rückblick. Was war denn alles schön in diesem Jahr?

Zunächst einmal gab es mehrere Buchveröffentlichungen. Größere über den Verlag, kleinere (teils kostenlose) über BookRix, aber alle spannend. Gespannt schaute man immer wieder auf die Zahlen … fieberte mit, ob den Lesern die „Babys“ ebenso gefallen wie einem selbst.

Was war noch? Das große Stubertreffen im Juni in Berlin. Schon Wochen vorher war man kribbelig und dann war es endlich soweit. Wir sind uns ausnahmslos sympathisch gewesen, spontan um den Hals gefallen und freuen uns bereits auf das nächste Treffen in 2015.

Dann ein weiteres persönliches Highlight: eine politische Bildungsfahrt – ebenfalls nach Berlin, nur knapp drei Wochen später. Deutsche Geschichte hat es ganz schön in sich. Auch das waren zwei sehr interessante Tage.

Und dann endlich das Event, von dem ich schon lange geträumt hatte und das nun endlich (dank meines Freundes und Kollegen Frank) Wirklichkeit wurde: Buchmesse 2014 in Frankfurt. Endlich Ilona kennengelernt, nebst Familie versteht sich. Weitere Kollegen aus dem Verlag und unzählige andere liebe Menschen getroffen und abgeknuddelt (nicht wahr Beata?).

Und was kommt im nächsten Jahr? Nun, da steht eine weitere Veröffentlichung an … zusammen mit Frank Böhm. Das sollte im Februar klappen. Ebenfalls im Februar soll dann eine Lesung stattfinden. Bin mal gespannt, wie das so wird. Im März kommt dann schon das nächste Highlight auf mich zu: die Buchmesse in Leipzig. Dort werde ich wieder viele neue Leute treffen und kennenlernen, aber natürlich ebenso jede Menge alte Freunde wiedersehen.

Das sind so die Aussichten für die ersten drei Monate. Klingt doch gut, oder?

Damit wünsche ich an dieser Stelle schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015 … man liest sich …

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#fbm14 … Nachlese Buchmesse 2014

Nun ist sie vorbei, die Frankfurter Buchmesse 2014.

Die Buchmesse in Frankfurt 2014 von links nach rechts: Eve Bourgeon, Enya Steinbrecher, Karin Kaiser, Kat Hönow, Lisa Skydla, Valerie le Fiery, Beata Koch, Frank Böhm, Jen Si Reloaded – Copyright Lisa Skydla

Für mich eine Premiere, denn in den letzten beiden Jahren hat es einfach nicht geklappt.

Auf diesen Augenblick hatte ich seit Wochen hingefiebert und entsprechend hoch war mein Adrenalinspiegel bereits am Tag vorher. Das werden die Menschen in meiner Umgebung sicher gerne bestätigen, allen voran Frank Böhm (lieber Freund, Autorenkollege und erfahrener Messehase), mit dem ich diese Messe besucht und zwei Tage unsicher gemacht habe.

Nach einer problemlosen Anreise standen wir schließlich vor dem Eingang zu Halle 3. Karte kaufen und hinein ins Getümmel. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn es wimmelte nicht nur von Menschen, die dem Lesen sehr zugetan sind und sich einfach nur auf alles Gedruckte stürzten, nein es liefen auch jede Menge Cosplayer durch die Hallen und draußen über die Agora sowie durch alle Gänge. Jede Menge lebendige Mangafiguren.

Der erste Weg führte dann natürlich zu Freundin und Autorin Lisa Skydla, die dort auf der Messe einen eigenen Stand hatte. Sie schreibt sehr erfolgreich Erotik im BDSM-Bereich und hat eine mittlerweile so umfangreiche Liste an Veröffentlichungen, dass sie damit einen Stand füllen kann. Endlich lernten wir uns persönlich kennen, nachdem wir uns im Laufe der Zeit schon ungezählte Mails und PNs geschrieben hatten. Bei ihr durften wir übrigens auch nächtigen und wurden liebevoll aufgenommen und verpflegt.

Lisa Skydla mit Valerie le FieryNach einer ausgiebigen Begrüßung mit ersten Knuddelattacken :-* machten wir uns zunächst einmal auf den Weg zum Bastei Lübbe Stand. Zu diesem Verlag gehört nämlich mittlerweile auch BookRix. Auf dieser Plattform tummele ich mich bereits seit gut zweieinhalb Jahren, Frank Böhm ebenso, also war es uns natürlich ein persönliches Anliegen, die Menschen, die man schon so lange nur als Avatar kennt, auch endlich einmal live begrüßen zu dürfen. Treffpunkt sollte also dort am Stand sein. Aufgeregt hielten wir Ausschau und endlich wurden wir fündig, der leuchtenden Haare von Diana sei Dank. Augenblicke später umarmte ich endlich Rigor Mortis. Über BookRix kennen wir uns eigentlich seit meinem Eintritt dort, aber zu einem persönlichen Treffen war es bislang nicht gekommen.2014-10-11 11.49.28 1

Nach und nach erkannte man den einen oder anderen, stellte sich vor und es herrschte eine aufgekratzte, fröhliche Atmosphäre. Übrigens erwiesen sich bereits in dieser ersten halben Stunde mein unauffällig auffällig angebrachtes Namensschild mit kleinem Bild und meine nicht ganz so unauffällige Handtasche mit dem Buchcover meiner Rosi als gar keine so dumme Idee.

Nur kurze Zeit später fiel ich dann bereits einer anderen Autorin in die Arme, die mich aufgrund dieser Tasche wohl aus der Menge picken konnte. Karin Kaiser, ebenso wie ich Autorin bei Stuber Publishing. Zum Stubertreffen im Juni hatte sie leider nicht erscheinen können, hier lernten wir uns nun endlich kennen und konnten für ein paar Stunden reden, knuddeln und zusammen hüpfen. Okay, das war jetzt mal ein Insider, Karin und ein paar andere wissen, was damit gemeint ist. 😉

Mittlerweile hatte es sich um uns herum gefüllt, wir hatten das erste Autogramm gegeben und um uns herum wurde es immer lauter. Deswegen hatte ich auch mein Handy überhört. Denn eigentlich sollten noch mehr Leute auftauchen. Als ich mich einmal umdrehte, erkannte ich plötzlich an einer kleinen, zierlichen, übers ganze Gesicht lachenden Frau ein Bild, einen Namen, einen Nickname – und schon fielen wir uns in die Arme. Beata Koch von Lovelybooks und eine liebe Freundin bei Facebook. Wir waren sooooo neugierig aufeinander gewesen, hatten schon so viel gelacht und … nun hatte es geklappt. Lachend und knuddelnd vergingen die nächsten Minuten, aus denen dann sogar Stunden wurden. Denn wir trabten alle zusammen zurück zu Lisa Skydla, wo wir auf weitere Autorinnen aus unserem Verlag warten wollten. Übrigens müssten von Beata und mir so ca. gefühlte 1000 Fotos existieren, die uns alle knuddelnderweise zeigen und über das ganze Gesicht strahlend. Die Knuddelqueens der Messe sozusagen. Also falls es diesen Titel denn geben sollte.

Endlich trafen dann auch Eve Bourgeon ein, eine Erotikautorin, die ebenfalls sehr erfolgreich bei Stuber Publishing veröffentlicht, und unser Küken – Enya Steinbrecher, von der demnächst ein Jugendbuch im Verlag erscheint. Nur schon mal so zum Vormerken.

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von links nach rechts: Karin Kaiser, Enya Steinbrecher, Eve Bourgeon

Auch andere Autoren und Leser gesellten sich zu uns. Ob nun Heike Görnt, auf die wir uns ebenso gefreut hatten, als auch Sandra, mit der wir gemeinsam in einer Anthologie zugunsten der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser vertreten sind. Medusa Mabuse haben wir leider verfehlt, einige andere ebenso, dafür lernten wir aber Bettina Lippenberger kennen, Autorin und Bloggerin. Auch sie ist in der Anthologie betreten, hat mittlerweile aber auch Kinderbücher veröffentlicht.

Dann begann das große Warten. Auf wen? Auf Kat Hönow. Erfolgreiche Thrillerautorin bei Stuberpublishing. Der nächste Band ihrer Psychothrillerreihe ist demnächst zu erwarten. Da sie von weither anreisen musste und zwischenzeitlich im Stau stand, dauerte es tatsächlich bis zum späten Nachmittag, ehe wir uns endlich umärmeln und wiedersehen konnten. Wir beide kannten uns vom Stubertreffen und freuten uns sehr, uns – wenn auch nur kurz – einmal zu sehen und abzuknuddeln.

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von links nach rechts: Kat Hönow, Lisa Skydla, Valerie le Fiery, Beta Koch, Frank Böhm Copyright Lisa Skydla

Auch Fotos als Erinnerung wurden natürlich geschossen, dann wollten Frank und ich doch wenigstens einmal eine Runde durch die Halle drehen, in der wir uns befanden, um zu sichten, was es sonst alles noch so gab.

Kaum im oberen Geschoss angekommen, wurde ich leicht am Ärmel gezupft – und sah mich Eva Maria Klima gegenüber. Eine weitere Freundin von Facebook und – wie könnte es anders sein – Autorin. Sie hatte mich aufgrund des Fotos auf dem Namensschild erkannt. Ein bisschen stromerten wir anschließend noch diese und eine danebenliegende Halle, dann war es kurz vor halb sechs und ich hatte noch das „Meet and Greet“ auf der Open Stage im Visier. Dort wurden sehr erfolgreiche Amazon Autoren vorgestellt. Namen, die immer wieder in den Bestsellerlisten bei Amazon auftauchen. Sie alle hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, doch auf ein Autorenteam war definitiv neugierig und gespannt – B. C. Schiller. Und es ist mir tatsächlich gelungen, ein paar Worte mit ihnen zu wechseln, nachdem man sich über Facebook schon eine Weile kennt. Als krönender Abschluss wechselten signierte Bücher den Besitzer und ich konnte ein fast noch druckwarmes Exemplar von „Die Schwester“ mit nach Hause nehmen. Danke dafür und Muchos Besitos ❤

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Blick auf die Agora …

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von links nach rechts: Karin Kaiser, Enya Steinbrecher, Beata Koch, Eve Bourgeon

Leider waren meine Kolleginnen aus dem Verlag schon wieder entschwunden, als ich mit diesem Exemplar freudestrahlend wieder auftauchte. Ihr Lieben – Enya, Eva, Katharina und Karin – es war so schön, euch getroffen zu haben und ich hoffe auf baldige Wiederholung.

Der erste Messetag endete dann gemütlich und beschaulich bei Lisa Skydla und ihrer Familie, wenngleich auch sehr spät – oder früh, je nach Auslegung. Okay … ich bin ja eine Eule, deswegen kennt man das von mir, interessant nur, dass ich dann statt von meinem krähenden Wecker von einem anderen Geräusch geweckt wurde: Ein Uhu ließ wieder und wieder seinen Ruf ertönen, aber er hatte scheinbar gewusst, dass er das zu einer durchaus normalen Zeit zu tun hatte, und somit konnte ich nach gut vier Stunden Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück mit Frank Böhm in den zweiten Messetag starten.

Nach einer schnellen Begrüßung von Lisa, die ihren Stand ja bereits um neun Uhr wieder hatte öffnen müssen (psssst … ein Exemplar meiner Rosi hat tatsächlich auf der Messe seinen Besitzer gewechselt, ich hatte das Buch am Stand lassen dürfen … danke Lisa :-* ), stürzten wir uns bereits wieder ins herrschende Getümmel. Am letzten Tag dürfen Bücher endlich auch verkauft werden und demzufolge werden sicher einige Leute heute Rückenbeschwerden haben. Zumindest könnte man davon ausgehen, wenn man die Größe der Taschen betrachtet hatte und die leichte Schräghaltung einiger Messebesucher. Nein, wir haben uns dem nicht angeschlossen, sondern haben einem Vortrag über Selfpublishing gelauscht. Denn ich als Hybridautorin und Frank als Selfpublisher hatten auf neue Anregungen gehofft, allerdings nicht erhalten. Aber wir haben es wenigstens versucht.

Beim Weiterstreifen über die Messe trafen wir dann nochmals auf Bettina Lippenberger, in ihrer Begleitung Hilke-Gesa Bussmann. Dann – nach einem kurzen Gespräch und einer letzten Umarmung – zog es uns weiter durch die Hallen. Interessant, wie viele Verlage es gibt. Und wie viele von denen dann Zuschussverlage sind. Es gab auch dort eine Menge Leute, die sich informierten und sicher zugetextet wurden. Allerdings war mir von den Büchern eher keines bekannt. Im Gegenteil, das was wir dort auf einer Lesung in einer abgelegenen Ecke einer mittlerweile schon zur Hälfte leeren Halle entdeckten, war schon fast traurig. Eine Autorin mühte sich vergeblich damit ab, mit einem schlechten Mikrofon eine Lesung aus ihrem Buch abzuhalten. Entsprechend dürftig war natürlich auch die Resonanz. Eigentlich tat sie mir leid.

Wir durchstreiften weiter die naheliegenden Hallen und Gänge, aßen den Pflichthotdog und tranken noch einmal Kaffee mit Beata und ihrer Begleitung, setzten uns sogar eine Weile nach draußen, denn der Wettergott war der Messe wohlgesonnen und es schien die Sonne.

Nach einer umarmungsreichen Verabschiedung schoben wir uns ein letztes Mal an den Basteistand, um dort ebenfalls langsam Tschüß zu sagen. Rigor Mortis und ein paar andere waren noch da, viele haben wir leider wohl trotzdem verpasst. Aber ich hoffe, wir sehen uns auf einer der nächsten Messen irgendwo wieder. Nach einer kurzen Unterhaltung sagten wir ByeBye, denn wir hatten immerhin gute fünf Stunden Fahrt vor uns. Bei Lisa blieben wir schließlich doch noch eine gute halbe Stunde am Stand sitzen, bevor wir uns auch dort mit vielen Umarmungen und Bussis verabschiedeten.

Nach einer störungsfreien Fahrt erreichten wir endlich heimatliche Gefilde und zogen Bilanz. Unser – Franks und mein – Resümè:

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Man hat so viel gesehen und doch waren es nur Bruchteile, es ist schlichtweg zu viel. Die Füße waren rund

Alle hatten runde Füße

Alle hatten runde Füße

…und Schlaf ist an solchen Tagen Luxus, doch wir haben so viele liebe Menschen persönlich kennengelernt, dass es jede Sekunde nur schön war. Selten habe ich persönlich so viel gelacht, gedrückt, geknuddelt und umarmt. Ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal war, denn was auch feststeht:

Nach der Messe ist vor der Messe.

Zurzeit sieht alles danach aus, dass wir im März 2015 in Leipzig dabei sein werden. Bis dahin soll unser neues gemeinsames Werk fertig sein, das wir dann präsentieren werden.

Bis dahin müsst ihr mit meinen und Franks bereits erschienen Werken vorlieb nehmen. Auch gemeinschaftliche gibt es bereits, darunter sogar einen Lyrikband. Nun ja, wenn alles klappt, erscheint von mir demnächst noch etwas Neues im Romanverlag, doch an dem Gemeinschaftswerk wird in der nächsten Zeit mit Hochdruck gearbeitet.

Und somit rufe ich in die Runde:

„Tschüß Frankfurt 2014, wir sehen uns – hoffentlich – in Leipzig 2015.“

#fbm14 … und ich werde dabei sein …

Zum ersten Mal werde ich auf der Frankfurter Buchmesse sein.

Und das sogar Samstag und Sonntag. Jetzt verrate ich auch, mit wem ich dort erscheinen werde. Ich habe glücklicherweise einen erfahrenen Scout und Begleiter, der mich durch die Hallen schleusen wird. Mein Autorenkollege, Co-Autor und lieber Freund Frank Böhm wird mich begleiten. Oder ich ihn … wie man es nimmt.

Gespannt bin ich, nervös bin ich … aber die Freude überwiegt. Ich werde viel sehen, hören und entdecken, aber vor allem werde ich eine Menge Leute, darunter einige Kollegen aus dem Stuberverlag, kennenlernen.

Am Montag – spätestens Dienstag – werde ich über meine Eindrücke berichten … und hoffentlich auch wenigstens ein Foto haben.

Man sieht sich also … in Frankfurt … ich bin übrigens die, die Rosi auf der Tasche hat … also … sicher zu erkennen. 😀