„Schreiben für den guten Zweck“

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Zunächst war da die Idee. Einer meinte, wir sollten auch etwas tun, um den Flüchtlingen zu helfen.

Dann kam die Frage auf, was wir wohl leisten könnten.

Das Ergebnis: Wir machten das, was wir ohnehin alle am liebsten tun, nämlich schreiben. Und weil es ohnehin immer viel zu wenig zu Lachen gibt auf dieser Welt, stand auch schnell fest, dass es etwas Lustiges sein sollte.

Was wir zu fünft (Dirk Harms, Frank Böhm, Karin Kaiser, Harald Grenz und meine Wenigkeit) da verbrochen haben, das könnt ihr nun alle lesen … als Ebook oder als Print. Sämtliche Tantiemen werden direkt gespendet, und zwar an die Initiative „… fair geht vor!“, die sich im Landkreis Stade für die Flüchtlingshilfe einsetzt.

Das Ebook gibt es hier

http://goo.gl/XYr7DE

Den Print kann man mit diesem Link ordern, allerdings kann es noch ein paar Stunden dauern, bis er verfügbar ist, das Ebook war dieses Mal zu schnell 😉

http://goo.gl/yViiyI

Und wer vorher etwas Rhythmus braucht, der klickt dann mal auf das hier 😉

P.S.:

Wir haben nichts dagegen, wenn ihr es allen weitererzählt 😉

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Gestern Abend im Komm Du

Wie ja sicher einige mitbekommen haben, war ich gestern wieder auf einer Lesung im Komm Du in Hamburg-Harburg. Dieses Mal hatte mein Autorenkollege Dirk Harms eingeladen und diesem Ruf bin ich natürlich nur zu gern gefolgt.

Das Komm Du kenne ich ja nun schon von mehreren Lesungen, darunter meiner eigenen im Februar diesen Jahres. Auch gestern strahlte es wieder diese Gemütlichkeit aus, die es einem leicht macht, sich trotz der verständlicherweise vorhandenen Nervosität wohlzufühlen, fast wie bei einer Wohnzimmerlesung. Gestern war der Zuhörerraum denn auch gut gefüllt, sowohl mit Kollegen als auch etlichen Zuhörern, die aufgrund der Vorankündigung in den Medien erschienen waren.

Dirk Harms

Dirk Harms

Dirk Harms

Doch nun zu Dirk Harms. Was er uns präsentierte, waren zunächst in erster Linie Kurzgeschichten und Gedichte. Wobei die kurzen Storys definitiv ziemlich schräg und auch in den Gedichten eine deutliche Portion Sarkasmus und Ironie durchaus zu erkennen waren. Vor allem aber ist Dirk Harms ein Meister des Wortspiels. Übrigens auch einer seiner Beiträge, in denen er sich selbst dann auch als „Woandersmitesser“ bezeichnete – ein Name, unter dem er vielen auch eher bekannt ist, zumindest in den sozialen Medien – beschäftigte sich ausschließlich mit seinen Wortkreationen, sehr zur Freude der Zuhörer.

Nach einer kurzen Pause wurden noch mal ein paar kurze Sachen zum Besten gegeben und dann endlich kam das, worauf wohl die meisten gewartet hatten: die Frage: „Was möchten Sie hören, wenn Sie tot sind?“ Zu dem Zeitpunkt hatte sich auch Dirk Harms‚ anfängliche Nervosität gelegt und er gab den ersten Teil des Buches mit einem solchen Ausdruck wieder, dass man sofort spürte: Das hier ist sein Baby, das ist er, das ist Dirk Harms, der Autor und Wortakrobat in Reinkultur. Ein Lacher jagte den anderen und alle, ob nun Kollegen oder die Zuhörer, die schlichtweg aus Neugier zu der Lesung erschienen waren, lauerten mit der Zeit auf den nächsten Kalauer, die nächste Wortspielerei und verdrehte Idee.

Nach knapp zwei Stunden beendete Dirk Harms seine Lesung, nahm den wohlverdienten Applaus der Zuhörerschaft entgegen und setzte sich zum Plaudern anschließend noch eine Weile an die Tische. Irgendwann trat er den Heimweg nach Rostock an, was für ihn ja immerhin noch eine Fahrt von gut zwei Stunden bedeutete.

Wir als Zuhörer können uns nur bedanken für zwei tolle Stunden, die gespickt waren mit Wortwitz und schrägem Humor, vor allem aber wird wohl allen ein Mann namens Plaschke in Erinnerung bleiben. Bitte recht bald mehr davon.

Dirk Harms, Harald Grenz, Frank Böhm, Valerie le Fiery, Manfred Basedow, René Deter

Dirk Harms, Harald Grenz, Frank Böhm, Valerie le Fiery, Manfred Basedow, René Deter