Amazonien zum Dritten …

Da wundert man sich darüber, dass etliche Bücher in der Kategorie Erotik keinen Blick ins Buch mehr haben. Man muss sich als geneigter Leser erst umständlich die Leseprobe schicken lassen. Angeblich alles zum Schutze der Jugend. So so, wie wäre es denn aber mal mit einigen Prüfungen, inwiefern die verhinderten Leseproben nun plötzlich eher widerlich und abstoßend in den entsprechenden Klappentexten auftauchen? Können Jugendliche das nicht lesen?

Amazonien zum Zweiten …

Was macht ein geneigter Leser, der wütend ist, wenn ihm ein Buch nicht gefällt? Richtig, er schreibt eine Rezension, möglichst beim großen A. Was aber, wenn er das Buch gar nicht gelesen hat, sondern sauer ist, dass eben jenes noch nicht als E-Book präsent ist? Richtig, dieser Mensch schreibt ebenfalls eine Rezension beim großen A, bemängelt das fehlende E-Book und vergibt demzufolge einen Stern beim Print. Wie bitte schön passt das zu den Richtlinien, auf die das große A doch so viel Wert legt? Richtig gar nicht!

Es war einmal  … vor gar nicht langer Zeit im Lande Amazonien …

Eines Tages wollte ein guter Freund eine Rezension einstellen, weil er ein Buch gut fand. Müsste doch eigentlich einfach sein, dachte er sich, aber weit gefehlt. Bekam er doch von den Leuten aus Amazonien eine liebliche Mail, dass seine Bewertung nicht erwünscht sei, denn immerhin kenne er die Autoren. Somit wäre er befangen und so etwas wolle man dort nicht. Man regte sich auf und legte die Angelegenheit zu den Akten, da sollte sich das Ganze doch tatsächlich wiederholen. Ein Freund wollte einer Autorin eine Rezension schreiben und wurde mit eben derselben Mail abgespeist. Es widerspräche komplett den Richtlinien.

Langsam fing man an zu grübeln … woher bezog man im fernen Amazonien nur dieses Wissen? Hatte man sich doch diesbezüglich auf deren Seiten nie dazu geäußert oder gar in der Rezension etwas in der Art erwähnt. Blieb also nur die Möglichkeit des Datenabgleichs mit einer ebenso großen amerikanischen Plattform, auf der alle unsere Autoren und Rezensenten sich tummeln, vernetzt oder gar (virtuell oder persönlich) befreundet sind. Anders ist das nicht erklärbar, aber … ein Schelm, der Böses dabei denkt … oder?