Liebster Award … auf Facebook (in den Tiefen der Chronik verschwunden)

Liebster Award …

Meine Antworten

1.) Glaubt ihr, euer Leben wäre anders verlaufen, wenn ihr kein Buch veröffentlicht hättet? Wenn ja, inwiefern?

Schwer zu sagen, aber ich denke eher nicht. Ich schreibe noch nicht so lange, es hat also auch noch keine großen Auswirkungen gegeben. Nein, mein Leben läuft so normal – oder unnormal – weiter wie immer.

2.) Hat sich euer Leben durch die Buchveröffentlichung sehr verändert? Wie genau sieht die Veränderung aus?

Ich verbringe sehr viel Zeit am PC, wie wohl auch die meisten meiner Kollegen, aber das hat ja schon geraume Zeit vor der Veröffentlichung angefangen. Allerdings gestehe ich ein, jeden Tag als Erstes nach neuen Rezis zu gucken und auch zu sehen, ob sich im Ranking etwas verändert hat. Man wird dafür zwar belächelt, aber das nehme ich gerne in Kauf. Und ich verbringe gerne viel Zeit mit netten Gesprächen unter Kollegen und Freunden … leider nur virtuell, da sie alle viel zu weit verstreut sind. Natürlich schreibe ich auch immer viel und gerne. Ich hab’s ja mehr mit den kurzen Geschichten, aber selbst die müssen ja erst mal auf virtuelle Papier gebracht werden.

3.) Habt ihr durch eure Buchveröffentlichung etwas „gelernt“? Wenn ja, was?

Ich habe gelernt, dass das, was ich schreibe, nicht nur von Freunden gelesen wird, sondern dass ich auch wildfremde Menschen erreichen kann. Das ist die schönste Bestätigung, die sich jemand, der etwas an die Öffentlichkeit bringt, überhaupt wünschen kann. Leider habe ich auch lernen müssen, dass man sehr schnell auch Neider bekommt, wobei Neid ja die höchste Form der Anerkennung ist – sagt man.

4.) Habt ihr euch durch eure Buchveröffentlichung verändert? Inwiefern?

Wie schon erwähnt, ich klebe immer am Notebook – oder eben am Handy … bloß nichts verpassen, was mit dem Buch zu tun haben könnte. Und ich habe gelernt, dass man auch auf sich aufmerksam machen muss, wenn man gelesen werden will. Das ist wie mit den Hühnern und Enten … wen ein Huhn ein Ei gelegt hat, dann gackert es laut. Eine Ente legt auch Eier, bleibt aber still. Die Folge: Alle Welt kauft Hühnereier.

5.) Habt ihr ein Lebensmotto? Wie lautet es?

Wenn ich so zurückblicke, dann würde ich sagen: Immer einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist. Das könnte gut als mein Motto gelten.

6.) Gibt es jemanden, dem ihr gerne etwas sagen möchtet? Wem und was?

Ja, meiner verstorbenen Oma. Erstens würde ich ihr gerne erzählen, dass ich jetzt schreibe, denn das würde sie sicher toll finden. Außerdem würde ich sie bitten, ein einziges Mal noch für mich zu kochen. Auch wenn es mir als Kind nicht immer geschmeckt hat, heute gäbe ich was drum.

7.) Wer war euer größtes Vorbild im Leben?

Eigentlich habe ich kein Vorbild. Ich wollte immer nur ich sein. Und das habe ich bis jetzt einigermaßen hinbekommen.

8.) Welche „Alltagsperson“ hat euch in den letzten drei Jahren am meisten beeindruckt? (eigenes Umfeld) und warum?

Ganz klar, das war und ist meine Tochter. Weil ich es bewundere, mit welchem Fleiß sie ihre Ziele verwirklicht. Sich selbst eine Sprache beizubringen und mit Zertifikat abzuschließen, die Ausbildung mit Auszeichnung zu absolvieren und nebenbei mit einem Hobby sehr erfolgreich zu sein – das alles beeindruckt mich sehr. So viel Energie und Ehrgeiz, das hätte ich in dem Alter nicht geschafft.

9.) Welchen Star würdet ihr gerne einmal treffen und was würdet ihr ihm gerne sagen?

Da muss ich passen. Ich habe keine Idole, bin kein Fan von irgendwem. Außerdem … was ist ein Star? Deutschland sucht so viele Stars in allen möglichen und unmöglichen Shows … sind das dann Stars? Eher beeindrucken mich Menschen, die aber sicher keine Stars sind. Ob nun eine Mutter Theresa oder ein Helmut Schmidt. Menschen, die mehr geleistet haben, als in Mikrofone zu trällern (oder zu quietschen, je nach Talent) oder sich zu profilieren, möglichst noch auf Kosten anderer.

10.) Wenn ihr einen Wunsch frei hättet – welcher wäre das?

Ich möchte gerne sehr alt werden, aber dabei eben auch gesund und geistig rege bleiben. Natürlich nicht allein versteht sich.

11.) Zeitsprung: Man bietet euch die Chance, in der Zeit zurückzuspringen! Allerdings kann nicht gewährleistet werden, dass ihr auch wieder zurückkommt. Welches Jahr wählt ihr?

Wenn dann ins Jahr 1927. Warum dieses Jahr? Ich würde zu gern beobachtet haben, wie sich mein Opa um meine Oma bemüht hat und ob sie es ihm sehr schwer gemacht hat. Das interessiert mich schon allein deswegen, weil man ja angeblich so prüde war damals. Immerhin ist das mein bevorzugtes Genre beim Schreiben – und fragen kann ich sie nicht mehr. Sie hätte darüber aber auch eher nicht gesprochen.

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