Noch ne Serie … queer, humorvoll, klasse

Und was habe ich mir nun gekauft und dann auch gleich durchgesuchtet?

„Looking“ heißt die Serie und sie ist wie auch „Queer as Folk“ in Amerika angesiedelt. Sie spielt ebenfalls fast ausschließlich in einer schwulen Community, Lesben tauchen gar nicht auf und auch in „Looking“ geht es natürlich um Sex. Darauf allein beschränkt es sich allerdings nicht, auch in dieser Serie ist HIV ein Thema, es wird gelegentlich gekifft (oder mal eine Molly geschluckt), es wird gevögelt und fremdgegangen, es wird geträumt und gestritten … und es wird sich immer wieder versöhnt, denn in „Looking“ steht das Thema Freundschaft an erster Stelle.

Ein paar Worte zu den Darstellern (aber gespoilert wird nicht, es soll ja Menschen geben, die das alles noch sehen wollen).

Es geht um die drei Freunde Patrick, Agustín und Dom, die Story selbst spielt in San Francisco.

Patrick arbeitet als Leveldesigner in einer Firma, die Videospiele erfindet und designt, Agustín ist selbsternannter Künstler (die Art der Kunst wechselt gelegentlich) und Dom arbeitet als Kellner in einem Restaurant, hat aber den Traum, sich mit einem eigenen Laden selbstständig zu machen, Spezialität des Hauses soll Piri-Piri werden.

Dazu kommen noch Doris, mit der sich Dom eine Wohnung teilt (sie waren vor langer Zeit mal liiert), Richie, den Patrick bereits in der ersten Folge kennenlernt, Kevin, der Patricks neuer Chef ist, Lynn, der Dom bei der Erfüllung seines Traumes helfen soll, sowie Frank, der mit Agustín zusammen ist.

Es gibt natürlich noch mehr Darsteller, doch das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen und außerdem auch schon wieder zu viel verraten.

In insgesamt 18 Folgen à 25 Minuten plus einem Film von 90 Minuten lernt man die drei Hautdarsteller und ihre Freunde verdammt gut kennen – man leidet mit, wenn wieder einmal etwas nicht klappt, kann allerdings auch oft herzhaft lachen oder zumindest schmunzeln, wenn ein gewisser Jemand zum ungezählten Mal den Tollpatsch vom Dienst gibt. Das Thema Freundschaft hat meiner Meinung nach übrigens den größten Anteil in der Serie, was ich persönlich sehr gut finde und schon bei „Queer as Folk“ klasse fand, denn wie auch im wahren Leben überdauern gute Freundschaften häufig gerade die Lieben, die von den Betreffenden immer als „unendlich“ bezeichnet werden, so lange die rosarote Brille noch funktioniert.

„Looking“ ist in meinen Augen eine gelungene Darstellung der schwulen Welt, etwas realistischer, als es „Queer as Folk“ war, mit weniger Fehlern, mit viel Musik, die allerdings nicht wirklich Ohrwurmcharakter hat, mit weniger Klischees und dazu vielen wunderschönen Bildern aus San Francisco und Umgebung. Zudem spielt „Looking“ in der jüngeren Vergangenheit, was man vor allem am beinahe inflationären Einsatz moderner Medien erkennen kann, allerdings auch an der Nutzung sämtlicher Social-Media-Kanäle, doch gerade das macht es authentisch.

Vor allem am Ende der zweiten Staffel bleibt sehr viel Spielraum für eigene Schlussfolgerungen, von daher ist es angenehm, dass ein Film sozusagen als Epilog dient und die Lücken schließt, die sonst geblieben wären, wie es ja leider oft der Fall ist, wenn Staffeln abgesetzt werden, ein Schicksal, das „Looking“ aufgrund mangelnder Sehbeteiligung leider auch ereilt hat.

Alles in allem ist „Looking“ wirklich zu empfehlen, ich möchte auf jeden Fall zum Kauf der kompletten Edition raten, denn einzeln gekauft wird es teurer, den Film allein kann man meines Wissens nicht als DVD bekommen, nur als Amazon Video erwerben.

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Was sie so treibt … na ja, sie guckt Filme … manchmal zumindest

Nachdem ich durch die Serie „Queer as Folk“ auf den Geschmack gekommen bin, habe ich mich weiter auf dem Markt für queere Filme und Serien umgeschaut, bin – teilweise natürlich auf Empfehlung – tatsächlich fündig geworden und habe mir in der letzten Zeit einige Filme angesehen.

Keine Sorge, ich werde nicht zur Rezensentin für DVDs mutieren, aber ich hoffe, ich kann mit ein paar Worten jeden der Filme kurz umreißen und damit den einen oder anderen von euch auch zum Anschauen animieren. Wie gesagt, ich bin kein Profi, aber meine Meinung habe ich schon immer gern von mir gegeben, also habt ihr jetzt die Wahl: lesen und gucken, nicht lesen und nicht gucken … oder irgendetwas dazwischen.

Der erste Film, den ich in der letzten Zeit gesehen habe, war „Latter Days“.

Worum geht es? In der Hauptsache um einen verdammt gut aussehenden Mann namens Christian, der die Männer reihenweise flachlegt, und einen anderen, Aaron, der als Mormonenmissionar nach Los Angeles kommt und – Glück oder Unglück – Christian ins Auge fällt.

Wer sich ein bisschen mit Glaubensgemeinschaften auskennt, wird unschwer das Konfliktpotenzial in dieser Konstellation erkennen. Gelingt es also einem bislang eher oberflächlichen Machotypen einen unsicheren, unscheinbaren und in seinem Glauben verankerten jungen Mann zu erobern?

Wie er das anstellt, was seine Bemühungen letztendlich auslösen und welche Wandlungen beide Männer durchleben, das erzählt der Film in sehr eindrücklichen und berührenden Szenen, gewährt dabei auch tiefe Einblicke in das Leben und Denken religiöser Menschen, die ihren Glauben derart heftig verteidigen, dass ihnen alles andere gleichgültig ist. Schauspielerisch überzeugen vor allem die beiden Hauptdarsteller, die ihre Veränderungen sehr glaubhaft darzustellen verstehen. In einer der Nebenrollen überzeugt vor allem die Chefin des Lokals „Lila“ mit ihrer Lebensweisheit und jeder Menge Mitgefühl.

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Der zweite Film, den ich hier erwähnen möchte, ist „Heimliche Küsse“, eine französische Produktion, die es leider nur mit Untertiteln auf DVD gibt, was aber kein echtes Problem darstellt.

Ein auf einer Party geschossenes Foto auf dem Blog einer Schülerin ist plötzlich der Aufreger. Das bewusste Bild zeigt nämlich den 16jährigen Nathan, der einen anderen Jungen küsst. Nathans Vater, ein Polizist, ist zunächst schockiert, akzeptiert aber schon bald, dass sein Sohn sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt. Als herauskommt, wer der Geküsste ist, bleibt der Ärger mit dessen Familie nicht aus, ebenso wie das Mobbing in der Schule.

Dem Regisseur ist hier ein leiser, berührender Film gelungen – einer mit feinen Untertönen, einer, den man auch gern öfter sehen kann. Die teilweise schlichten und dabei sehr menschlichen Gesten, speziell von Nathans Vater, geben dem Film Eindringlich- und Nachdenklichkeit, die zarte Liebe zwischen Nathan und Luis lässt Herzen flattern und Schmetterlinge tanzen. Dieser Coming-Out Film ist ein Plädoyer gegen Homophobie und für Toleranz und somit eindeutig zu empfehlen.

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Dann hätten wir als Drittes „Between Love and Goodbye“.

Der junge Franzose Marcel liebt den Amerikaner Kyle. Um im Land bleiben zu können, geht Marcel eine Scheinehe mit einer lesbischen Freundin ein, lebt aber dennoch mit Kyle zusammen. Diese Zweisamkeit wird von April, Kyles plötzlich aus der Versenkung auftauchender Schwester empfindlich gestört, die Marcel noch nie leiden konnte und die deshalb alles daransetzt, ihren Bruder wieder ganz für sich allein zu haben. Mittel der Wahl ist unter anderem eine Band, in der sie beide spielen.

Auch in diesem Film geht es natürlich um Liebe, aber auch um Lügen, Fremdgehen und Eifersucht, die zerstörerisch wird. Untermalt wird das alles von Musik, bei der jeder einzelne Text die Situationen gekonnt aufgreift und somit auf diese Weise den Gefühlen einen besonders tiefen Ausdruck verleiht.

Man kann diesen Film sicher nicht als romantische Schmonzette bezeichnen, sehenswert ist er allemal, schon aufgrund der beiden tollen Hauptdarsteller, wobei eifrigen „Queer as Folk“ Sehern der eine bekannt vorkommen sollte, spielte er doch das Justin Double in einer Szene. Doch auch der Darsteller des Kyle ist eine echte Augenweide und die Musik, die er als Sänger performt, ist mitreißend und ein echtes Highlight in diesem Film.

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Zum Schluss reden wir hier kurz über „Romeos – anders als du denkst“.

Dieser Film hat mich überrascht, einen Transgenderfilm hatte ich nach der Beschreibung im Klappentext nicht erwartet. Jedoch bereue ich nicht, diesen Film gesehen zu haben, denn er zeigt ganz deutlich auf, wie schwer es ist, wenn man in einem ganz normalen Umfeld plötzlich nicht mehr die Person ist, die alle anderen in einem sehen. Lukas – ehemals Miriam – hat sich mittels Hormonen äußerlich bereits größtenteils in einen attraktiven jungen Mann verwandelt, als er aufgrund seines immer noch weiblichen Vornamens als einziger Junge in einem Schwesternwohnheim landet, sich Hals über Kopf in einen Jungen verliebt und jederzeit fürchten muss, dass sein Geheimnis entdeckt wird, bevor er seine abschließenden Operationen hinter sich hat.

Der Film geht ungemein sensibel mit der Problematik um, die dieses Thema mit sich bringt, schildert allerdings auch die Verwirrungen der Gefühle, die eine solche Verwandlung mit sich bringen kann – und ist ein Plädoyer für Freundschaft.

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Viel Spaß beim Lesen … und Gucken 🙂

 

Mal etwas Neues … eine Rezension … aber nicht zu einem Buch … sondern zu „Queer as Folk“ … die komplette Serie

Kann man sich in eine Serie verlieben? Ja, man kann. Egal, wie jung oder alt man ist.

So geschehen im Jahre 2017 und die Serie heißt „Queer as Folk“, in meinen Augen die schönste und vor allem interessanteste Liebesgeschichte, die ich jemals sehen durfte. Schade, dass sie mir vorher entgangen ist.

Schauen wir uns deshalb diese Serie doch mal ein wenig genauer an. Worum geht es, außer der Liebe zwischen zwei ganz bestimmten Männern?

Das ist gar nicht so ganz einfach zu erklären. Im Vordergrund stehen natürlich die beiden Hauptakteure Brian und Justin. Dazu kommen ihre Freunde, als da wären Michael, Ted und Emmet, die beiden Frauen Lindsay und Melanie, die ein Paar sind, und last but not least Debbie, Michaels Mutter, eine wunderbare Person – etwas zu laut, ein wenig zu schrill, manchmal etwas zu direkt und doch genau der Typ Mensch, den man sofort liebgewinnt und sich als eigene Mutter wünscht.

Es gibt etliche weitere Darsteller, doch das würde hier den Rahmen sprengen. Kehren wir also zurück zum Thema.

Was macht die Serie zu etwas derartig Besonderem? Nur weil es Sexszenen gibt (und davon gibt es wirklich eine Menge, von heiß und heftig bis hin zu zärtlich und sinnlich-erotisch), wobei es den Machern gelungen ist, nicht ein einziges Mal zu viel zu zeigen? Sicher ein Grund, aber nicht der einzige. Es gibt genau die richtige Menge an Haut und Ausdruck, um das Kopfkino in Schwung zu bringen. Nackte Hinterteile gibt es ziemliche viele zu sehen, aber alle sind perfekt. Ja, es gibt auch andere Einblicke, aber nie aufdringlich, sondern einfach normal und natürlich. Das betrifft auch die beiden weiblichen Hauptdarsteller, die ebenfalls manchmal Haut zeigen (dürfen).

Definitiv haben die Schauspieler, vor allem die Darsteller Gale Harold und Randy Harrison (Brian und Justin) etwas geschafft, das mir bislang in kaum einem Film so deutlich aufgefallen ist – sie lassen einen die Gefühle, die sie mimisch ausdrücken, so hautnah spüren, dass man meinen könnte, sie wären alle wirklich das, was sie in ihrer Rolle darstellen, nämlich total verliebt oder zumindest geil, und das, ohne dass irgendetwas primitiv wirkt.

Ich gestehe, ich bin regelrecht fasziniert, welche Leidenschaft man auf die Leinwand, respektive digitale Medien bringen kann. Wenn ich tiefe Blicke sehe, Gesichtsausdrücke beobachte oder auch die Körpersprache genauer betrachte, ziehe ich meinen Hut ganz besonders vor den beiden oben genannten Schauspielern, die in ihren Debuts das geschafft haben, was sonst eher Superstars vorbehalten war, nämlich den Zuschauer zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen. Selten habe ich solche überzeugenden Emotionen derart fesselnd gesehen, vor allem nicht in einer Serie.

Und doch – es steckt so viel mehr in QAF, wie die Fans es liebevoll nennen. Es scheint so aus dem Leben gegriffen zu sein, wobei es definitiv oft zu übertrieben ist, auch manchmal ziemlich schräg – oder es kleinere Logikfehler gibt, die man aber irgendwie ignoriert, weil es einfach nicht wichtig ist. Es geht nicht nur um Liebe und Sex, sondern vor allem um Freundschaft, um diese Art Freundschaft, bei der man sich auch aufs Heftigste streiten kann, sich niemals wiedersehen will, aus dem Weg geht und mit Schimpfwörtern bedenkt, aber sobald einer in Not ist oder mitten in der Nacht um Hilfe bittet, sind die Freunde da. Einfach so. Man kann sich hassen oder sogar völlig Scheiße finden, aber man lässt sich nicht im Stich. Jeder steht für den anderen ein, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, es ist eine Clique, die wie eine Festung wirkt.

Die Serie dreht sich allerdings auch um den Umgang mit Menschen. Vor allem Homophobie ist in der Serie des Öfteren präsent und kostet einen der Darsteller beinahe sein Serienleben, aber sie beleuchtet auch den Kampf, diesen alltäglichen Kleinkrieg in einer Welt, in der die „Heteros“ denken, nur sie wären normal, ohne zu merken, dass es kein normal geben kann, dass Liebe ihre eigenen Gesetze hat, dass man einen Menschen oder eine Seele liebt oder einen Charakter, aber definitiv nicht aufgrund eines Geschlechtsteils, sondern wegen allem anderen, was eben diese Person ausmacht.

Natürlich werden so ziemlich alle Klischees bedient. Ob Promiskuität oder ständiges „Auf-die-Piste-gehen“, der angebliche Unwillen, sich fest zu binden, weil das ja „hetero“ ist. Safer Sex ist ein weiteres Thema, aber auch HIV, AIDS und Drogen sind vertreten, inklusive der dazu passenden Lösungsvorschläge, ebenso Mord und Krebs, Heirat im benachbarten Ausland (damals war die Ehe in den Staaten noch nicht für jedermann offen), Beziehungen und „Nichtbeziehungen“ der verschiedensten Art, Trennungen, Tod, Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare, bis hin zu der Liebe, die niemals aufgibt, auch wenn es bis zum Glück ein langer Weg ist, ein verdammt langer.

Brian Kinney, knapp dreißig, ist ein Macho, wie er im Buche steht. Ein Brian Kinney liebt niemanden, nicht einmal sich selbst, er f***t bloß. Feste Bindungen sind für ihn tabu. Sex braucht er täglich und er nimmt ihn sich, wo er ihn bekommen kann, meist in Clubs, Darkrooms und Saunen. Und eben diesem Hedonisten mit einem definitiv perfekten Körper begegnet der erst siebzehnjährige Justin Taylor. Dieser verliebt sich Hals über Kopf in den Mann, der ihn manchmal behandelt wie ein Stück Scheiße. Er lässt sich nicht abschütteln und kommt immer wieder bei ihm an, um ihn für sich zu gewinnen.

Was genau er alles macht und ob es von Erfolg gekrönt ist, möchte ich hier nicht weiter ausführen. Es könnte immerhin sein, dass ich den einen oder anderen neugierig gemacht habe und ich will schließlich niemandem den Spaß verderben.

Wer sich partout spoilern lassen will, die gängigen Suchmaschinen spucken genug Treffer aus, von kurzen Clips über Wikipedia bis hin zu Fanseiten. Allen anderen kann ich nur empfehlen, schaut euch diese Serie an, erhältlich ist sie natürlich bei den üblichen Verdächtigen, aber auch auf dem Gebrauchtmarkt findet man sehr gut erhaltene Staffeln zum günstigen Preis. Aber Vorsicht: Diese Serie macht süchtig, man zahlt mit viereckigen Augen für eine Leidenschaft, wie ich sie besser dargestellt noch nicht gesehen habe, auch nicht im Heterobereich.

Ich werde die Folgen wohl noch öfter anschauen und wie immer kleine Sachen entdecken, die ich vorher übersehen habe. Ich, die ich selten fernsehe, oute mich als neuer, aber nicht weniger überzeugter Fan von Brian und Justin, dem Traumpaar, dass mit seinem Tanz am Ende der ersten Staffel wohl alle Herzen gebrochen hat, nämlich die der Fans.

Eine Anmerkung am Schluss, weil es anscheinend viele Fans gibt, die sich eine weitere Staffel der Serie wünschen (oder sogar noch mehr):

Als Fan muss ich sagen … klar, immer her damit (auch wenn es natürlich nie geschehen wird, immerhin sind auch die Schauspieler mittlerweile lockere zwölf Jahre älter geworden), aber … als Autorin, die ich ja nun mal ebenfalls bin, weiß ich, dass jede Geschichte irgendwann zu Ende erzählt ist. Sicher könnte man noch mehr Staffeln kreieren, noch mehr Verwicklungen ins Drehbuch schreiben, aber dann käme wohl sehr schnell der Punkt, an dem sich alles bloß noch wiederholt. Nein, es ist gut, dass es nach der fünften Staffel vorbei ist, meiner Meinung nach hätte man die letzte Staffel sogar früher beenden können (Leute, die die Serie kennen, werden wissen, welche Stelle ich meine). Was jedoch nett wäre: Bei Büchern schreibt man, wenn man erzählen will, wie es weitergegangen ist, einen Epilog, in diesem Fall würde sich ein Film in Spielfilmlänge geradezu anbieten, Brian und Justin, aber auch alle anderen, noch einmal ein Stück zu begleiten. Der könnte eben auch zwölf Jahre später spielen und zeigen, was aus jedem einzelnen geworden ist.

Zusammenfassend kann ich lediglich feststellen … Queer as Folk macht süchtig, aber was soll’s … Die Nebenwirkungen sind erträglich und die Serie ist einfach nur genial. Volle Punktzahl und absolute Kaufempfehlung.

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