Wieso das, was du nicht schreibst, genauso wichtig ist, wie das, was du schreibst

Genauso sehe/n ich/wir das auch … deswegen gibt es in meinen/unseren Büchern auch viele Absätze und man kann sie definitiv ohne Lupe lesen. Selbst wenn ich/wir dadurch eben etwas weniger Tantiemen erhalte/n.
Danke schön Marcus 🙂

MARCUS JOHANUS

Wieso das, was du nicht schreibst, genauso wichtig ist, wie das, was du schreibst

Bücher, die aus Bleiwüsten bestehen, lese ich nicht. Autorinnen solcher Bücher sind das Äquivalent zu einer Gesprächspartnerin, die mich nicht zu Wort kommen lässt. Tatsächlich finde ich, dass der Leerraum eines Textes mindestens genauso wichtig ist, wie der Text. Und das liegt nicht nur daran, dass viele Absätze, ein großzügiger Zeilenabstand, große Buchstaben und ein breiter Rand angenehm fürs Auge sind.

Ja, manchmal sind nicht Autorinnen, sondern Verlage dafür verantwortlich, dass ein Buch zu einer Bleiwüste wird. Auch manche Selfpublisher haben das Problem, dass sie Druckkosten sparen müssen und sich dann entscheiden, kleine Buchstaben mit einem geringen Zeilenabstand und schmalen Rand zu wählen, damit sie einen akzeptablen Verkaufspreis für ein Buch wählen können.

Aber das meine ich nicht. Selbst ein eng bedrucktes Buch kann viel Weiß lassen. Nämlich durch kurze Sätze und viele Absätze.

Kurze Sätze und viele Absätze verraten mir in der Regel über einen Text – ohne dass ich den Inhalt…

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E-Book-Piraterie ist schlimmer als Schwarzfahren

Recht hat er … oder?

MARCUS JOHANUS

E-Book-Piraterie ist schlimmer als Schwarzfahren3 Euro 99, 9 Euro 99 oder gar noch mehr für ein E-Book ausgeben? Für eine Datei? Also für etwas, das ich auch einfach „nur so“ kopieren und teilen kann, das keine physische Präsenz besitzt und damit doch nichts „wert“ ist? Wozu? Gibt’s ja auch kostenlos. Man muss nur wissen, wo man suchen muss.

Mein Eindruck ist, dass viele bei Piraterie im künstlerischen Bereich ähnlich denken wie beim Schwarzfahren. So nach dem Motto: Es gibt ja eh genug, die zahlen, wieso also ausgerechnet ich?

Was Menschen mit dieser Einstellung übersehen: Öffentliche Verkehrsmittel werden über Steuern subventioniert. Wenn ich jedoch Bücher, Musik oder Filme illegal und kostenlos irgendwo herunterlade, versiegt damit die einzige Quelle, die diese Produkte überhaupt ermöglicht. Künstler werden nicht subventioniert.

E-Book-Piraterie ist also kein Schwarzfahren, sondern Zeche prellen. Und wie meine Stammkneipe oder mein Lieblingscafé zumacht, wenn alle zwar was trinken, aber keiner zahlt, so werden auf Dauer keine…

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Schreibgedanken (01) – Neue Rubrik

Einfach mal lesen … denn genau so ist es … oft kann man einer Kurzgeschichte etwas hinzufügen … sie zu einem Roman umzuschreiben ist jedoch schwer … sie kann jedoch eventuell als Vorwort dienen oder als Prequel 🙂

VERStival

jp1Roter Faden muss nicht sein- Schreiben mit und ohne Konzept

Wer aus dem Bauch heraus schreibt, der sollte nicht von Anfang an auf ein bestimmtes Ziel fixiert sein. Handlung und Charaktere entwickeln mitunter ein Eigenleben während des Schreibens, und spätestens dann steht eine Entscheidung an: Lassen wir als „Schöpfer“ der Geschichte allen Entwicklungen freien Lauf, kann das Überraschungen nach sich ziehen. Oder folgen wir einem Plot und hangeln uns an ihm lang, weil das, was erzählt werden soll, schon unweigerlich feststeht? Auch im letzteren Fall sind – je nach Erzählform – eingestreute Handlungssequenzen nicht von der Hand zu weisen. Eine Idee oder wenigstens ein anregender Impuls als Auslöser für die Motivtion etwas zu erzählen, ist für einen Autor meiner Meinung nach unverzichtbar. Es muss nicht mal ein roter Faden sein, manchmal reicht schon ein roter Punkt (=Einfall) , mit dessen Hilfe man sich dann durch die Handlung navigiert – um…

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