Frohes Neues!

„Frohes Neues, na wie geht´s?“
„Ach, es läuft schon, so wie stets.“

Wollen wir die Wahrheit wissen?
Von den Tränen nachts im Kissen?

Oder von der Angst des Mannes
vor dem Chef? Nur leider kann es

er mal wieder nicht riskieren,
will er nicht den Job verlieren,

das zu sagen was er will.
Also ist er lieber still.

Und die Frau, schon wieder krank.
Auch kein Geld mehr auf der Bank.

Wovon soll er Miete zahlen?
Ach, er leidet große Qualen.

Doch er lächelt, sieht uns an.
Denn er ist ein tapf’rer Mann.

Niemals klagt er, bleibt bescheiden.
Könn´n ihn deshalb wohl gut leiden.

Uns´re Sorgen, plötzlich klein.
So wie er, so woll´n wir sein.

Lasst uns´re Sorgen uns gehören.
Die Wahrheit, die will keiner hören.

Spiel´n  den Clown und sind gut drauf,
setzen uns ´ne Maske auf

mit ´nem lachenden Gesicht.
Dann sieht man uns´re Tränen nicht.

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© Valerie le Fiery

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Nummer 100!!!

Der einhundertste Beitrag … was schreibt man da?

In diesem Fall ganz klar … was zu Ostern.

Bloß was? Wer mich kennt, der weiß, dass ich mit diesen ganzen Festen ein wenig auf Kriegsfuß stehe.

Hmmm,  ein Gedicht?

Okay … könnt ihr haben …

 

Der gestresste Osterhase

Mümmelnd sitzt der Osterhase
Gut geschützt im hohen Grase
Versteckt hat er die ganze Nacht
Das, was Kindern Freude macht

Schokohasen und auch Eier
Jedes Jahr die gleiche Leier
Er ist müd, die anderen feiern
Kinder suchen nach den Eiern

Naschen, bis sie Schmerzen haben
Die Eltern sich am Essen laben
Kaffee, Kuchen und auch Torten
Es wird geschmatzt an allen Orten

Ein Absacker muss auch noch sein
Oder zwei, schenk noch mal ein
Genau wie immer, keine Frage
Ich wünsch euch frohe Ostertage

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© Valerie le Fiery 2014

Allen Freunden und Followern ein schönes Osterfest … und fröhliche Eiersuche 😉

 

Auf ein Neues

Das neue Jahr steht vor der Tür
und jeder fragt: „Was bringt es mir?“

Doch vorher steht die Rückschau an,
bei der man sich dann fragen kann:

„Was hat das Alte denn gehalten?“
Es brachte uns viel Sorgenfalten.

Das Wetter war sehr oft recht mies,
so dass die Laune uns verließ.

Viel Schnee und Eis, das kam uns teuer.
Das Klima war nicht recht geheuer.

Wir kämpften gegen Wassermassen
und mussten Haus und Hof verlassen.

Danach gab´s wochenlange Hitze,
man hörte nur: „Mein Gott, ich schwitze.“

Auch bei der Kirche gab´s Probleme
,ein Bischof sorgte da für Häme.

Sein Häuschen kostete zu viel,
was seinem Chef gar nicht gefiel.

Denn der ist wirklich sehr bescheiden
und um sein Amt nicht zu beneiden.

Was gab es noch? Ach ja, ne Wahl.
Schon vorher war das eine Qual.

Und dann hat´s Monate gedauert,
bis ´ne Regierung war gemauert.

Was wird im nächsten Jahr geschehen?
Könnt´ man doch in die Zukunft sehen.

Ein neuer Job, ein kleines Haus.
Wie sieht wohl unser Leben aus?

Und die Moral von dem Gedicht?
Was ganz Genaues weiß man nicht.

Doch es gibt eins, das ist ja klar:
Ich wünsche euch ein tolles Jahr.

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© Valerie le Fiery 2013