Pssst … Frank hat was Neues

Habt ihr schon gehört, mein Autorenkollege und männlicher Part des Autorenduos Frank Böhm hat seinen lang erwarteten Roman endlich auf dem Markt … hier geht es zu Amazon … klick aufs Bild 😉

 

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© TomS by fotolia.com

Auf den anderen Ebook-Plattformen erscheint es natürlich auch … so nach und nach 😉

Klappentext:

Robin Wenzel ist ein aufgeschlossener Junge, der sein Leben in Aufzeichnungen festhält. Ein wenig vom normalen Tagebuchstil abweichend, dokumentiert er seine Erlebnisse, berichtet über seine Gefühle und lässt sich von Emotionen leiten. Begonnen in der späten Kindheit über seine Pubertät bis ins Erwachsenenalter stellt er immer wieder die Liebe zu seinem Bruder Nick dar – dem dieses Schriftstück erst später in die Hände fällt und der es in Episoden mit Überschriften einteilt.

Robins Schicksal ist geprägt von Einsamkeit, Zwiespalt, ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht, Problemen in der Familie, der Entdeckung seiner Homosexualität, extremer Zuneigung zu seinem Bruder – und einer Infektion, die ihm letztendlich zum Verhängnis wird.

Dieses Buch lehnt sich an die Geschichte der „Prinzenwolken“ an, ist jedoch unabhängig von der eigentlichen Handlung des erwähnten Romans verständlich.

Bücher, die berühren

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Kennt ihr das auch?

Bücher, von denen euch Zeilen in Erinnerung bleiben oder Szenen, die euch immer wieder durch den Kopf schwirren? Das Kopfkino spielt etwas aus dem Buch in Dauerschleife?

Klar kennt ihr das … und ich eben auch.
Eines dieser Bücher möchte ich euch heute hier näherbringen und empfehlen.

Es ist das Buch „Prinzenwolken“ von Frank Böhm.

Worum geht es in dem Buch?

Um einen jungen Mann, der eigentlich alles mitmacht und nichts auslässt, was das Leben ihm anbietet. Er liebt und leidet, er macht Blödsinn und bereut, hat eine Menge Gefühl und droht daran sogar zu zerbrechen. Meine komplette Rezension zu diesem Buch findet ihr übrigens hier:
http://www.amazon.de/review/R3GNVNAPA1HURO/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=1512389382&channel=detail-glance&nodeID=299956&store=books

Es gibt allerdings eine ganz besondere Stelle in dem Buch, die hat mich schon beim allerersten Lesen geflasht und die möchte ich euch darum auch nicht vorenthalten (Erlaubnis des Autors zum Posten habe ich natürlich eingeholt):

„An den Straßenrändern lag eine Menge Herbstlaub. Ich beschäftigte mich damit, die Straßenlaternen,  die an meinen Augen vorbeizogen, zu zählen und beobachtete die Lichtspiele der Ampeln an den Kreuzungen. Das schien mich am Leben zu halten. Vierundsechzig, fünfundsechzig, abbremsen, gelb, anhalten, rot, rot-gelb, grün, anfahren, sechsundsechzig, siebenundsechzig und so weiter. So ging es ein paar Mal. Mein Körper fühlte sich an, als wäre mir das gesamte Blut aus den Adern gepumpt worden, ich war zu keiner Entscheidung fähig, ich wollte mich einfach nur noch zu Mario legen und ihn festhalten, doch das war nicht möglich.“

Dieses Gefühl, das dort beschrieben wird, kommt so real beim Leser an, dass man unwillkürlich die Luft anhält und mitzittert.

Solche Stellen ziehen einen einfach in ihren Bann und … davon gibt es in dem Buch noch mehr. Ich kann nur sagen:
Kaufen und lesen. Zumal es zurzeit noch immer zum Einführungspreis zu haben ist, aber sicher nicht mehr allzu lange. Für die Liebhaber gedruckter Bücher ist das Ganze natürlich auch bei Amazon als Printversion  erhältlich. ISBN:  978-1512389388