Alles sauber oder was? … Vorsicht Satire

 

water-1333454_1920Guten Abend, meine Herren und herzlich willkommen zu unserem heutigen Workshop „Mysterien im Badezimmer oder wozu ist das lustige Ding  in der Ecke da?“

Vorweg kann ich Sie beruhigen, wir haben dafür gesorgt, dass Ihre Teilnahme an diesem Kurs nur den eingeweihten Gatten/innen und Lebensgefährten/innen bekannt ist, Sie müssen also nicht fürchten, vor den Kollegen Ihr Gesicht zu verlieren, niemand wird je davon erfahren.

Und um es nicht zu lange dauern zu lassen, wollen wir auch gleich beginnen. Zunächst meine Frage an Sie: Haben Sie nicht auch ab und zu schon darüber nachgedacht, wie es kommt, dass die Toilettenschüssel nach Gebrauch oft nicht wirklich appetitlich wirkt, aber wie von Zauberhand immer wieder in Weiß oder eben der vormaligen Grundfarbe erstrahlt? Sind da Zauberkräfte am Werk oder gibt es etwa doch Heinzelmännchen? Weit gefehlt, meine Herren, ihre Partner/innen erbarmen sich immer wieder und eben deswegen sind Sie heute hier. Auch Sie können es schaffen, auch Sie können Heinzelmann spielen und die Toilette so verlassen, wie Sie sie eigentlich vorzufinden wünschen.

Wie das geht? Eine sehr gute Frage von dem Herrn da hinten im blauen Pullover.

Wenn Sie sich aufmerksam in Ihrem Badezimmer umsehen, ist Ihnen da nicht auch schon mal so ein kleines, meist weißes Ding aufgefallen, das verschämt in der Ecke steht? Ja, genau das meine ich. Meistens steht oder hängt es in einer Art Plastiktopf, manchmal ist es aufwändiger gestaltet und der Griff ist aus Chrom, aber immer handelt es sich hierbei um eine Toilettenbürste. Ja, Sie haben richtig gehört. Damit bürstet man die Toilette nach der Benutzung wieder sauber.

Wie stellt man das nun an? Ganz einfach, Sie packen das Teil ganz beherzt an dem sichtbaren Griff und heben es an. Keine Angst, das tut nichts. Wenn Sie dann nach unten sehen, werden Sie entdecken, dass es dort mit mehr oder minder sauberen Borsten bestückt ist, genau wie eine Bürste, nur eben rundherum. Nehmen Sie den Stiel jetzt fest in die Hand, tauchen Sie das untere Ende der Bürste in das Wasser, das Sie unten in der Toilette erkennen können, feuchten Sie damit die Borsten an und schon kann es losgehen. Setzen Sie einfach überall dort an, wo Sie unappetitliche braune Spuren Ihrer letzten Sitzung finden. Schön schrubben, immer hin und her, rein ins Wasser und wieder heraus, das dürfte Ihnen doch nicht schwerfallen, das Rein und Raus kennen Sie doch von anderen Gelegenheiten, oder meine Herren? Bis dahin alles verstanden?

Fein, denn falls Sie dazu keine weiteren Fragen mehr haben, kommen wir jetzt zu den praktischen Übungen. Wir vom Institut haben da etwas für Sie vorbereitet. Meine liebenswerte Kollegin Dorothea wird Ihnen gern Hilfestellung geben, wenn noch etwas unklar sein sollte. Ich für meinen Teil verabschiede mich von Ihnen bis zu unserem nächsten Workshop, der den Titel trägt: „Wächst das Klopapier auf dem Halter von allein nach und wozu ist das Waschbecken gut?“

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Ihre Clementa Saubermann

 

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Upps … wo bleibt denn bloß die Zeit?

Kaum dreht man sich einmal um, ist der erste Monat des Jahres beinahe schon wieder Vergangenheit. Und ich war verdammt lang nicht hier *ascheaufmeinhaupt*

Aber wie es immer so ist, seit der BuchBerlin rannten die Stunden nur so, fast hätte man glauben können, sie würden darum ringen, die Tage künftig nicht in vierundzwanzig, sondern eher in zwölf Stunden über die Bühne zu bringen. Aber gut, Schluss damit, jetzt bin ich ja da. 🙂

Was ist denn nun seit Ende November so alles passiert?

Okay … Weihnachten und Silvester … könnte man zusammenfassen mit den Worten: „Same procedure als every year (entnommen aus „Dinner for One“), aber ganz so stimmt es nicht … denn an den Feiertagen durfte ich tatsächlich arbeiten, was natürlich immer etwas ärgerlich ist, aber nun gut, kommt eben vor.

Rechtzeitig zum ersten Advent hatten Frank und ich es zudem geschafft, eine Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art zu veröffentlichen, sodass es in letzten Jahr eben nicht nur etwas Erotisches von uns erschienen ist, was sich direkt oder indirekt mit dem Thema Weihnachten auseinandersetzt, sondern auch eine kleine Geschichte, die wirklich jeder lesen kann, absolut jugendfrei 😉

 

Im neuen Jahr haben wir gleich in der zweiten Woche – auf vielfachen Wunsch der Leser – den vierten und letzten Band unser Badboys, der „Lover wider Willen“ erscheinen lassen, aus der Zusammenfassung aller Teile ist zudem unser bisher dickstes Taschenbuch entstanden. Wenn man bedenkt, dass die beiden eigentlich nur für EINE!!! einzige Sidestory vorgesehen waren … und dann haben wir sie so ins Herz geschlossen, dass uns immer noch mehr einfiel … was der Herr Diplomfachwirt und sein Student so zu bewältigen hatten. Die vier einzelnen Teile gibt es, ebenso wie das Taschenbuch, ausschließlich bei Amazon.

© Nicholas Piccillo by fotolia.com

Und was ist nun  noch alles geplant in diesem Jahr?

Och, eine ganze Menge sogar, wobei die Planungen ja immer wieder variiert werden, ja nachdem, was so ansteht.

Zunächst schreiben wir mit Hochdruck an der Fortsetzung von „Hochzeit zwischen Kamm und Schere“, also alle, die Fan von Nick und Daniel sind, können sich noch vor der Messe auf das neue Buch stürzen (wenn alles immer so klappt wie geplant).

Danach soll es wieder etwas „phantastischer“ zugehen, da ist aber gerade erst der Plot im Entstehen. (Okay, den Titel und das Cover haben wir schon festgelegt, wird aber noch nicht verraten).

Was kommt danach? Nun, es stehen mehrere Sachen auf der Agenda, als da wären: Ein zweiter, aber kürzerer Band von „Sights of Life“, eine Story rund um Adrian (den aus „Vergissmeinnicht und Männertreu), ein anderer Prota mit einem sehr eigenwilligen Namen schleicht auch schon seit Wochen hier um uns herum und dann ist es auch schon bald an der Zeit, mal vorsichtig an die nächste Weihnachtsgeschichte zu denken, denn es ist sehr beruhigend, wenn man kurz vor dem Fest damit keinen Stress mehr hat.

Was noch?

Okay, wir wollen uns natürlich die Leipziger Buchmesse nicht entgehen lassen, also haben wir geplant, dort am Messesamstag zu erscheinen.

Und am 31.5.2018 haben wir schließlich wieder einmal eine Lesung, auf die wir uns sehr freuen. Wir dürfen im Komm Du in Hamburg-Harburg aus unserem Buch „Pas de petits enfants“ lesen. Wie immer zwei Stunden lang und der Eintritt ist frei, es geht lediglich der Hut rum. Vielleicht sehen wir ja den einen oder anderen doch mal in netter Atmosphäre in einem echten Kulturcafé.

Ich glaube, das war es erst einmal, aber das reicht ja auch, oder?

Wir lesen uns hoffentlich bald wieder häufiger hier, drückt einfach mal die Daumen, dass die Zeit irgendwann man merkt, dass rennen nichts bringt 😉

In diesem Sinne

Schönes Wochenende (also der Freitag ist ja schon fast ein Samstag, oder etwa nicht?)

Winke, winke

eure Valerie

 

Wir sind auf der Buch Berlin :-)

Am 25.und 26 November sind wir auf der Buch Berlin …

Die BUCHBERLIN findet im Estrel, Sonnenallee 225, 12057 Berlin, statt.

Uns entdeckt ihr sicher, wenn ihr nach der Queerbookfair Ausschau haltet … wir stehen dann an Stand Q 12, dort, wo es bunt und fröhlich ist.

Am Samstag, den 25.11.17 könnt ihr uns dann sogar lauschen, wenn wir zwischen 11:50 Uhr und 12:20 Uhr aus unserem Buch „Des Teufels sanfter Kuss“ lesen … einfach auf den Leseplänen schauen, dort wird der Weg erklärt.

Diese Bücher haben wir unter anderem für euch im Gepäck 😉

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